Epilepsie ist eine chronische Erkrankung des Gehirns und des Nervensystems, bei der es zu Anfällen kommt.
Diese Anfälle entstehen durch unkontrollierte elektrische Entladungen im Gehirn.
Symptome sind unterschiedlich, z.B. Zucken einzelner Körperteile oder ganze Körperverkrampfungen.
Ursachen können genetische Faktoren, Hirnverletzungen, Infektionen oder Entwicklungsstörungen sein.
Behandelt wird meist mit Antiepileptika, die das Gehirn vor Anfällen schützen.
| Generalisierte Epilepsie | Fokale Epilepsie |
|---|---|
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Die Anfälle betreffen das gesamte Gehirn und wirken auf den ganzen Körper. |
Die Anfälle entstehen in einem bestimmten Bereich des Gehirns, oft nur ein Körperteil betroffen. Resektion ist unter Bedingungen möglich. |
Bei einer Resektion wird der Bereich entfernt, der die Anfälle verursacht.
Ziel ist ein anfallsfreies Leben, wobei keine Schäden an Sprache, Motorik oder Verständnis entstehen sollen.
In der Epilepsie Monitoring Unit (EMU) werden Anfallserreger erkannt, Art der Epilepsie bestimmt und die Möglichkeit einer Resektion geprüft. Medikamente werden reduziert und Schlafmangel eingesetzt, um Anfälle zu dokumentieren.
| EMU-Ergebnisse | Erklärung |
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Keine Anfälle sichtbar, Linien gerade. |
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Anfälle sichtbar, aber nicht stark. |
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Anfälle stark sichtbar. |
Der markierte Bereich zeigt kein Anfallsherd, der unmarkierte Bereich verursacht Anfälle. Anschließend wird geprüft, ob wichtige Gehirnfunktionen betroffen sind.